Erste Jugendstunde im Jahr 2025
Am Samstag, den 18.01.2025 traf sich die Melsunger-Jugend zur ersten Jugendstunde des Jahres. Nach einem gemeinsamen Essen, zu dem jeder Jugendliche etwas beisteuerte, widmete sich die Jugend der gemeinsamen Jahresplanung sowie dem Thema des Abends: Gutes Tun – füreinander da sein!
Spielerisch beschäftigten sich die Jugendlichen mit den verschiedensten Arten, wie man füreinander da sein kann. Dafür hatten die Jugendlichen Karten mit verschiedenen Begriffen, die sie wie bei Tabu, erklären oder pantomimisch darstellen mussten. Von Beten, über Zuhören, bis hin zu Blutspenden war alles mit dabei. Wer am Ende die meisten Begriffe erraten hatte, hat den Traditionspreis gewonnen: eine Packung Schokobons.
Danach gingen die Jugendlichen in eine Diskussion:
- Wie kann man für den anderen da sein?
- Ist es schlimm, wenn man mal keine Kraft hat dem anderen zu helfen?
- Fühlt man sich manchmal hilflos, wenn man dem anderen helfen möchte und wie tritt man diesem nicht auf die Füße?
- Was für Sorgen kann der andere haben und wie reagiere ich darauf?
- Tipps geben oder einfach mal zuhören?
Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, aber auch Sorgen und Ängste besprochen.
Am Ende kamen die Jugendlichen zu dem Fazit:
Keine Angst zu haben auf jemanden zu zu gehen. Offen zu Kommunizieren und auch zu akzeptieren. Und am wichtigsten: sich selber dabei nicht zu vergessen.
Nachdem die Diskussion beendet war, sollten die Jugendlichen aktiv füreinander da sein. Jeder Jugendliche bekam einen Zettel, wo er selbst seine Sorgen, Ängste aber auch Wünsche draufschreiben konnte. Etwas, was einen Momentan ganz persönlich beschäftigt.
Diesen Zettel bekam dann ein jeweils andere.
Unter freiem Himmel stellten sich die Jugendlichen zusammen und verbrannten die Zettel und damit auch die Sorgen und Ängste des jeweils anderen. Was auf den Zetteln stand, blieb anonym, doch für jeden einzelnen wurde sich Zeit genommen. Spannend zu beobachten war, wie unterschiedlich die Zettel verbrannten. Manche Zettel ließen sich gar nicht richtig anzünden, während andere in wenigen Sekunden weggebrannt waren.
So unterschiedlich wie die Zettel verbrannten, so unterschiedlich waren auch die Sorgen.
Zum Schluss stellten sich die Jugendlichen in einem Gebetskreis zusammen und beteten für den anderen, sie dankten und beteten für den Jugendgottesdienst am darauffolgenden Sonntag, der das Thema der Jugendstunde aufgriff und für einen runden Abschluss sorgte.
1. Februar 2025
Text:
Lena Grziwa
Fotos:
Lena Grziwa,
Christoph Schubert
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