Das Jubelpaar Hildegard (83) und Klaus Barth (86) aus Sorga feierten am 14. April das Fest ihrer Eisernen Hochzeit. Die beiden Jubilare blickten dankbar auf die gemeinsamen 65 Ehejahre und die ereignisreiche Zeit zurück. Anlässlich dieses seltenen Jubiläums fand in der Gemeinde Kathus ein Festgottesdienst statt, der von Bezirksältesten Reiner Imhof durchgeführt wurde.
Die Dankbarkeit gegenüber Gott stand in diesem Gottesdienst von Beginn an im Mittelpunkt. Das von Hildegard und Klaus Barth gewünschte Eingangslied „Großer Gott wir loben dich“ (NGB 255) brachte diesen Dank ebenfalls besonders zum Ausdruck. Der Bezirksälteste legte dem Gottesdienst ein Bibelwort, welches auf das Vertrauen und die Hilfe Gottes verweist, aus 1. Samuel 7 Vers 12 zugrunde: „Bis hierher hat uns der Herr geholfen.“
Herausragendes ehrenamtliches Engagement über Jahrzehnte
Die Jubilare feierten das Fest mit Tochter Carmen und Sohn Hans-Jürgen, den Schwiegerkindern sowie fünf Enkeln und zwei Urenkeln.
Klaus Barth, der in Steinheim am Main geboren wurde war 48 Jahre lang als ehrenamtlicher Amtsträger in der neuapostolischen Kirchengemeinde Kathus tätig, davon Jahrzehnte als Seelsorger in der Kinder- und Jugendarbeit. Hildegard Barth wurde in Sorga geboren. In diesem Haus leben die beiden Jubilare noch immer. Hildegard Barth war ebenfalls vielfältig in der Gemeindearbeit engagiert. Unter anderem hat sie 66 Jahre den gemischten Chor der Kirchengemeinde unterstützt. Beiden war es ein besonderes Anliegen, Trauerfeiern musikalisch zu umrahmen.
Die Eheleute haben die Tante von Hildegard Barth 20 Jahre lang gepflegt. Nach dem eine Pflege zu Hause nicht mehr möglich war, zog sie in das Evangelische Altenhilfezentrum Ludwigsau in Reilos. Auch nach dem Tod der Tante haben Barths weiterhin 20 Jahre lang die Arbeit im Seniorenheim unterstützt, Veranstaltungen mitgestaltet und Kaffeenachmittage organisiert.
Erneuter Segen nach 65 Jahren
im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls fand dann die Segensspendung statt. Der Bezirksvorsteher ging in seiner Ansprache auf die Eigenschaften des Eisens ein und bezog diese auf die Festigkeit und Stabilität der 65 Ehejahre. Er betonte die Hilfe und Liebe, die die beiden erfahren durften und wie sie diese Gott und dem Nächsten gegenüber erwiderten.
Dankbar und glücklich über das Erleben des Gottesdienstes hat nicht nur das Jubelpaar, sondern die ganze Gemeinde das besondere Fest wieder verlassen und es hat sich der Text des Eingangsliedes bewahrheitet: "Großer Gott, wir loben dich... wir schicken empor neue Lob- und Dankgesänge."
Rosen - seit jeher ein Zeichen der Liebe
23. April 2024
Text:
Michael Pospischil
Fotos:
Michael Pospischil
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