„Die Geschichte von Elia hat mich schon im Kindergottesdienst begeistert und der Prophet zählt für mich zu den beeindruckenden Persönlichkeiten der Bibel.“ Mit diesem Gedanken leitete Apostel Gerd Kisselbach am Mittwoch, dem 11. März 2026 seine Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Könige 19, Vers 7 ein. Er feierte den Wochengottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Mücke-Merlau für die Gemeinden Grünberg, Mücke und Nidda. In diesem Gottesdienst ordinierte er die seitherige Diakonin Susanne Trechsler ins Priesteramt für die Gemeinde Grünberg und ernannte Priester Oliver Schwenzer als stellvertretenden Gemeindevorsteher für die Gemeinde Mücke.
„Und der Engel des Herrn kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an uns sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“ So lautet die Bibelstelle, die Predigtgrundalge war. Zunächst schilderte der Apostel die Ereignisse auf dem Berg Karmel. Elia forderte die Priester des vermeintlichen Gottes Baal und die Priester der Aschera heraus. So wie er sollten sie ihren Gott darum bitten, Feuer vom Himmel fallen zu lassen, damit das Opfertier vollständig verzehrt werde.
Während die Anhänger Baals und der Aschera erfolglos blieben, bekannte sich der lebendige Gott in beeindruckender Weise zu Elia, der in der Folge alle Priester und Propheten töten ließ.
Nachdem Königin Isebel ihm als Konsequenz nach dem Leben trachtete, floh der Prophet verängstigt und enttäuscht in die Wüste, legte sich unter einen Ginster und bat Gott, seine Seele von ihm zu nehmen. Doch Gott hatte anderes vor, stärkte ihn und so konnte Elia seinen Weg fortsetzen.
Stärkung im Gottesdienst
Apostel Kisselbach übertrug Elias´ Erleben auf die Gemeinde und betonte, dass niemand davor sicher sei, auch einmal enttäuscht zu sein, mutlos zu werden.
„Lasst uns in die Gottesdienste kommen, damit unsere Gottesbeziehung wieder gestärkt wird. Nicht wie bei Elia mit Wasser und geröstetem Brot, sondern durch sein Wort, seinen Frieden, die Vergebung der Sünden und die Feier des Heiligen Abendmahls.“
Der Apostel rief die Gläubigen auf, mit Gott im Gespräch zu bleiben und ihm alles zu sagen, was sich im Herzen bewegt.
„Gott will uns stärken, damit wir auf dem Weg zum Glaubensziel bleiben könnrn – ein viel größeres Ziel als Elia damals hatte“ Er erlebte Gott auf dem Horeb im stillen sanften Säuseln, musste aber wieder zurück, erläuterte der Apostel. „Wenn wir am Tag der Wiederkunft Christi als Erstlinge angenommen werden, bleiben wir für immer in Gemeinschaft mit ihm.“
Gott sieht dich
Bischof Sascha Tümmler unterstrich in seinem Predigtbeitrag den Mut, den Elia auf dem Karmel hatte und wie schnell die Welt für ihn völlig anders aussah. „Dass der Engel zweimal kam, zeigt: Gott sieht dich und gibt dich nicht auf!“ Die 40 Tage Wüstenwanderung bis zum Horeb stellte der Bischof in Bezug auf die heutige, oft so hektische und unruhige Zeit und gab der Gemeinde den Rat, sich mehr Zeiten der Stille zu gönnen und sich mit Gottes Wesen zu beschäftigen.
Ordination und Ernennung
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte Apostel Kisselbach mit Susanne Trechsler die erste Priesterin für die Gemeinde Grünberg. Daneben ernannte er Priester Oliver Schwenzer als stellvertretenden Gemeindevorsteher. Mit beiden Handlugen stärkte er die seelsorgerische Arbeit in beiden Gemeinden. Als Impuls für die künftige Arbeit gab er ihnen Worte aus dem Johannesevangelium mit auf den Weg:
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Joh. 15,5). „Lasst es uns positiv formulieren: Mit dem Herrn Jesu sind wir in der Lage, alles zu tun! Mit dieser Sicherheit geht in eure Aufgabe!“
18. März 2026
Text:
Hans-Jürgen Röhr
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