Zur Freude aller besuchte am Donnerstag, den 21 Mai 2026, an einem für uns ungewöhnlichen Wochentag Apostel Gerd Kisselbach die Gemeinde Eschwege. Es waren auch die Gemeinden Hessisch-Lichtenau, Sontra und Waldkappel eingeladen. Zu Beginn des Gottesdienstes sang die Gemeinde aus dem GB 242 „Lasst die Herzen immer fröhlich“
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus
Jesaja 65,18:
„Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zur Wonne, und sein Volk zur Freude.“
Nach dem Eingangsgebet sang der Chor: aus dem CB 344 „Singt ein Lied von Gott“, dass die Herzen der Anwesenden öffneten.
Apostel Kisselbach begann seine Predigt mit den Worten
„Ich bin da“
und dankte den Gemeindemitgliedern, dass sie sich an diesem Donnerstagabend auf den Weg gemacht hatten. Er erinnerte daran, wie wichtig Freude im Leben ist, gerade in Zeiten, in denen äußere Umstände oft bedrückend sind. „Gott fordert uns auf, Vertrauen zu haben und Freude zu empfinden, denn wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen.“
Gottesdienst, das ist die Entscheidung.
So machte er deutlich, dass Gott nicht nur im Gotteshaus präsent ist, sondern überall bei uns – in allen Lebenslagen und Herausforderungen.
Gott ist nicht nur gegenwärtig in seinem Haus, sondern er ist bei uns alle Tage. Da gibt es ganz andere Lebenssituationen, wo wir manchmal das Gefühl haben könnten, ich bin allein. Gott ist immer an unserer Seite, und der ist nicht nur einfach da, sondern er ist als unser Gott da. Er führt uns wie ein Vater im Kampf und Streit. Er streckt uns seine Hand aus. Freuen wir uns jeden Tag, dass wir Gott haben und er bei uns ist und wir mit allen Sorgen und Nöten zu ihm kommen können.
Ihr Lieben, wir werden eine brillante Zukunft haben.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes bereicherte Priester Manfred Gottschalk aus Kassel mit einer tiefgehenden Predigt. Er sagte: „Ihr Lieben, heute Abend ist die Freude in meinem Herzen sehr groß, dass ich mit euch den Gottesdienst erleben kann“. Er sprach davon, dass wahre Freude nur durch Gott erfahrbar ist und mit dem Frieden beginnt, den wir durch die Vergebung unserer Sünden empfangen. Dabei griff er das Lied 295 auf: „Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt, ob Stürme auch drohen von fern“. Dieser göttliche Friede sei es, der inmitten aller Schwierigkeiten Zuversicht und Freude schenke. Beim Heiligen Abendmahl in der Sündenvergebung wird uns dieser Friede geschenkt, und wenn wir dann diesen göttlichen Frieden in uns tragen, dann kommt die Freude. Das wünsche ich uns allen, göttliche Freude.
Nach dem gemeinsam gesprochenen Gebet "Unser Vater" und der anschließenden Sündenvergebung fand eine Ordination von zwei Diakoninnen statt.
Ordination von zwei Diakoninnen
Eine besondere Freude des Abends war die Ordination von zwei Diakoninnen, Alexandra Schubert und Tamara Prenzel, die ersten in Eschwege und nun offiziell ihren Dienst in der Gemeinde Eschwege aufnehmen. Apostel Kisselbach ermutigte die beiden, ihren Dienst stets mit Freude und im Bewusstsein der Liebe Gottes zu erfüllen, so kann man wahrhaftig mit Freuden dienen.
Nach dem Schlusssegen und einem abschließenden Lied des Chores endete dieser festliche und von Freude geprägte Gottesdienst. Die Gemeinde Eschwege blickt mit Hoffnung und Dankbarkeit auf diesen besonderen Abend zurück und freut sich auf eine segensreiche Zukunft.
23. Mai 2026
Text:
Angelika Klebe
Fotos:
Privat
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