Am Mittwoch, 19.08.26 besuchte Bischof Sascha Tümmler erstmals Friedewald und feierte einen Gottesdienst in einer gut besuchten Gemeinde. Etliche Glaubensgeschwister waren zudem zu Hause per IPTV oder Telefon live zugeschaltet. Der Bischof stellte die Predigt unter das Bibelwort: „Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Er sprach: Ich will mit dir sein.“ (2Mo 3,11.12a).
Viele Impulse aus dem am Sonntag zuvor erlebten Gottesdienst mit dem Stammapostel konnten nochmals aufgegriffen werden, da auch die Kerngedanken zum aktuellen Bibelwort dazu inhaltlich einen großen Bezug hatten. „Auch wir haben sicherlich manche ‘Asaf-Momente‘ in der wir wie damals der Psalmist die Krise bekommen (vgl. Psalm 73) und auf die Hilfe Gottes angewiesen sind“ so der Bischof. Dann sei da aber die Hand Gottes, in der wir unsere vermeintlich starke, rechte Hand legen können, um uns ganz auf die Kraft Gottes zu verlassen. Als Mose sich vor der gewaltigen Aufgabe, ein ganzes Volk aus der Knechtschaft in Ägypten zu führen, in seiner Schwachheit betrachtete, bestärkte ihn Gottes Antwort: „Ich will mit dir sein.“ Diese Zusage gelte auch uns in allen Lebenslagen bestärkte der Bischof die Gläubigen. „Auf Gottes Zusage wollen auch wir antworten: Ich will auch bei dir sein, mein Gott“ rief der Bischof die Gemeinde auf.
Predigtbeitrag des Gemeindevorstehers
Priester Thomas Kimmel ergänzte in seinem Predigtbeitrag die motivierenden Gedanken des Bischofs. Es zähle letztlich nicht Können, Leistung oder Führungsqualitäten, sondern unsere Liebe zu Gott. Damit verwies er auf das damalige Geschehen, als Petrus die Leitung der noch jungen Kirche anvertraut werden sollte und er als „Prüfung“ nur gefragt wurde: „Hast du mich lieb?“
Abendmahlsgemeinschaft mit dem Herrn Jesus
Insbesondere in den Sakramenten sei Gott mit uns. Mit diesem Gedanken bereitete der Bischof auf die Feier des Heiligen Abendmals vor. Er rief erneut dazu auf, sich der besonderen Heiligkeit dieses Augenblickes immer bewusst zu werden, in dem Jesus Christus ganz nah bei den Gläubigen sein wolle. Letzlich sei er dann nicht nur bei uns, sondern in uns, fasste der Bischof zusammen.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von Gemeindegesang und einem Quartett umrahmt und mit Gebet und Segen beendet. Alle hatten im Anschluss die Gelegenheit, sich persönlich von ihrem Bischof zu verabschieden.
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