Westdeutschland. Künftig stehen Informationen, Richtlinien sowie Veröffentlichungen der Kirche an einem zentralen Ort zur Verfügung: auf der neuen Plattform ELIAS. Zum Start erhalten die Amts- und Funktionsträger in Westdeutschland heute eine E-Mail mit Informationen.
Am Vorstehertag in Wiesbaden Ende 2023 informierte Bezirksapostel Rainer Storck die Gemeinde- und Bezirksvorsteher über ein großes IT-Projekt. Es hat das Ziel, die Kommunikation in der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland weiter zu verbessern. Zudem sollen Informationen leichter auffindbar sein, auch indem vor allem relevante Information stärker in den Fokus rücken.
„Ich freue mich sehr, dass ich euch den Start unserer neuen Informationsplattform ELIAS für Mitte Februar 2024 ankündigen kann“, schrieb Bezirksapostel Storck vor wenigen Tagen den Bezirks- und Gemeindevorstehern.
Erste Ausbaustufe online
Mit der ersten Ausbaustufe von ELIAS stehen alle Richtlinien sowie Veröffentlichungen der Kirche an einem zentralen Ort zur Verfügung: Angefangen bei den Leitgedanken und Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte über die Richtlinien für Geistliche bis hin zu allen gültigen Regelungen sowie Handlungshinweisen der Kirchenleitung und Kirchenverwaltung.
Bislang standen diese Informationen in verschiedenen Portalen bereit, beispielsweise im NAK-Portal und dem NAK-Medienportal, die am Ende nicht jedem bekannt waren. „Mit ELIAS wird vieles besser“, freut sich der Bezirksapostel: „Das neue Portal ist schnell, übersichtlich, intuitiv zu bedienen und bietet auch einen komfortablen Zugriff über mobile Endgeräte.“
Die Informationen sind nach Themenfeldern strukturiert und lassen sich über die Such- und Filterfunktionen leicht finden. Zudem werden relevante Informationen auf den ersten Blick angezeigt. So finden Amtsträgerinnen und Amtsträger auf der Startseite beispielsweise direkt die Leitgedanken für den jeweils nächsten Gottesdienst. Zudem sind auch die Kommunikation sowie der Informationsaustausch im Bezirk und in der Gemeinde möglich.
Weniger starre Dateiformate, mehr strukturierte Daten
Neu ist, dass die Informationen nicht mehr in statischen Dateiformaten bereitstehen, sondern in Form von strukturierten Daten. Das bedeutet: Briefe an die Gemeinden oder das Monatsrundschreiben für Amtsträgerinnen und Amtsträger werden nicht mehr als PDF angeboten, sondern als Text, der je nach Endgerät passend angezeigt wird. Bei Bedarf kann dieser Text dann ausgedruckt oder als PDF exportiert werden. Dies ermöglicht mehr Flexibilität und ein besseres Auffinden der veröffentlichten Informationen.
Im Bedarfsfall werden auch weiterhin spezifische Dokumente als Dateien zur Verfügung stehen, beispielsweise ergänzend die Leitgedanken als PDF und Audio-Datei, Plakate zum Aushängen oder Abrechnungsformulare als Tabelle.
Zielgruppe von ELIAS
Mit dem offiziellen Start von ELIAS am heutigen Mittwoch, 14. Februar 2024, erhalten alle Amts- und Funktionsträger, bei denen eine E-Mail-Adresse in der Mitgliederdatenverwaltung hinterlegt ist, eine Einladung zugesandt.
Der Zugang erfolgt über das NAKI Single-Sign-On (SSO) System. Die E-Mail enthält auch Erläuterungen zur Registrierung beim SSO.
Nur noch ein Ort für Informationen
Ab März 2024 werden die Kirchenleitung und die Kirchenverwaltung neue Informationen nur noch im neuen Informationsportal ELIAS hinterlegen. Das NAK-Portal wird mit den geplanten weiteren Funktionen in ELIAS nach und nach auf seinen eigentlichen ursprünglichen Zweck als Mitgliederdatenverwaltung reduziert und dafür auch weiterhin genutzt.
In späteren Ausbaustufen von ELIAS sind weitere Funktionen vorgesehen. Dazu zählen eine umfassende Terminverwaltung, die Möglichkeit zum Austausch von Informationen innerhalb von Bezirken und Gemeinden, die Dienstplanung, Erfassung von Abrechnungen, Verwaltung des Bezirksbudgets und vieles mehr. Etwa alle sechs bis neun Monate werden neue Funktionen ergänzt. Verbesserungsvorschläge der Nutzer können kontinuierlich umgesetzt werden.
„Für unsere Gebietskirche ist ELIAS ein wichtiger Schritt und Grundlage dafür, den Amts- und Funktionsträgern Informationen noch zielgerichteter und strukturierter zukommen zu lassen, und damit Zeit zu sparen“, ist sich der Bezirksapostel sicher. Zudem würden damit viele Anregungen umgesetzt, die die Kirchenleitung in den letzten Jahren erreicht haben.
14. Februar 2024
Text:
NAK Westdeutschland
Fotos:
NAK Westdeutschland
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