34 Seniorinnen /Senioren aus dem Kirchenbezirk Hersfeld-Lauterbach unternahmen vom 14. bis 17. Juli 2025 eine abwechslungsreiche Reise in die Bodensee-Region. Um 5:00 Uhr startete der Bus in Hess.Lichtenau, nächster Einstieg waren Sontra und Bad Hersfeld. Die letzten aus dem südlichen Bezirk stiegen um 7.30 Uhr in Petersberg/Fulda hinzu. Jetzt waren wir komplett und unsere fröhliche Busreise mit „Frölich Reisen“ begann.
1. Tag: Anreise – Konstanz
Alle begrüßten sich freudig und wir stimmten uns für unsere Reise mit einem gedichteten Lied: „Eine Busfahrt, die ist lustig“ und unserer „Senioren Hymne“ ein. An der Autobahnraststätte Riedener Wald machten wir um 8:30 Uhr eine halbstündige Frühstückspause, es gab belegte Brötchen und Kaffee. Vorbei an Würzburg und Heilbronn ging es weiter bis zur Raststätte Sindelfinger Forst, da nahmen wir unser Drei- Gänge- Menü (Würstchen, Senf und Brot) ein. Weiterfahrt auf der A81 bis Konstanz ins Herz der Vierländerregion Bodensee. Hier erwarteten uns zwei Damen zu einer 1,5 stündigen Stadtführung / Stadtrundgang, in der wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden. In der historischen Altstadt sahen wir u.a. die Patrizierhäuser, die beeindruckende Imperia, das majestätische Konzilgebäude und das eindrucksvolle Münster. Unser Dirigent stimmte mit nur 8 Sängern ein Lied an, das in diesem prachtvollen Gebäude besonders klang. In Konstanz, einer Stadt mit ganz besonderem Flair, fühlt man sich fast wie am Meer.
Im Anschluss ging die Fahrt weiter nach Geisingen Kirchen-Hausen. Im Hotel Gasthof Sternen war für uns alles bestens vorbereitet und so konnten wir nach einem herzlichen Willkommensgruß die Zimmer beziehen. Nach dem Abendessen um 18:30 Uhr wurden einige lustige Sketche vorgeführt. Wir saßen gemütlich zusammen und hatten sehr viel Spaß und nach diesem schönen Tag waren alle müde und gingen bald zu Bett.
2. Tag: Basilika Birnau - Pfahlbauten – Meersburg - Schiff-Fahrt nach Friedrichshafen
Nach dem Frühstück zeigte uns Busfahrer Gerald die Rokoko Basilika des Klosters Birnau, ein Wallfahrtsort und Barockjuwel am Bodensee. Die prachtvolle Barockarchitektur war sehr beeindruckend. Auch hier sangen wir mit einem größeren Chor zwei Lieder. Dank der guten Akustik hat es besonders geklungen. Vor der Weiterfahrt zu den Pfahlbauten wurde auf der Außentreppe noch ein Gruppenfoto geschossen. Von hier hatte man einen herrlichen Blick auf See und Berge.
Im Pfahlbaumuseum (Weltkulturerbe) und eines der größten Freilichtmuseen Europas, erlebten wir die Steinzeit hautnah. Insgesamt 23 Häuser und Hütten, stehen auf Stelzen in der Flachwasserzone des Sees. Sie bilden mehrere Pfahlbaudörfer, die über Holzstege miteinander verbunden sind. Nach ca. zwei Stunden folgte die Weiterfahrt nach Meersburg. Verwinkelte Gassen und Fachwerkhäuser, die sich hinab zum See schlängeln, prägen das Stadtbild. Der kleine schnuckelige und romantische Hafen schließt direkt an die Uferpromenade an. Von hier haben wir bei herrlichem Wetter eine einstündige Schifffahrt nach Friedrichshafen gemacht, wo uns Gerald mit dem Bus abgeholt und zum Hotel gebracht hat. Nach dem Abendessen um 18:30 Uhr war nochmal Zeit für Sketche und Unterhaltung. Es war ein lustiger Abend für alle und es wurde viel gelacht.
3. Tag: Stein am Rhein – Rheinfall von Schaffhausen – Gottesdienst in Blumberg
Heute fahren wir in das malerische Stein am Rhein, wo der Bodensee zum Rhein wird. Maria, von der NAK Stein am Rhein, hat uns durch das mittelalterliche Städtchen geführt, einer Kleinstadt im Nordosten der Schweiz im Kanton Schaffhausen. Wir bummelten durch das kleine Städtchen, den verwinkelten Gassen, mit den gut erhaltenen mittelalterlichen Fachwerkhäusern, mit ihren reich bemalten Fassaden, schmucken Erkern, durch mittelalterliche Tore und Türme, die rund um den Rathausplatz in der Altstadt stehen.
Weiterfahrt zum beliebten Ausflugsziel, den „Rheinfall Schaffhausen“, um das faszinierende Naturschauspiel hautnah zu erleben. Mit Donnern und Rauschen stürzen gewaltige Wassermassen die Felsen hinunter. Mit einer Höhe von 23 Metern und 150 Meter Breite ist der Rheinfall Schaffhausen der größte Wasserfall Europas. Anschließend war noch genügend Zeit für einen Abstecher an die Konstanzer Uferpromenade für einen kleinen Stadtbummel, einem Kaffee oder einem Eisbecher. Um 16:00 Uhr war Abfahrt zurück ins Hotel, denn heute ist Mittwoch und das Abendessen war schon für 17:45 Uhr bestellt. Wir waren zum Gottesdienst in die Gemeinde Blumberg von unserem Seniorenbeauftragten angemeldet und wurden vom Vorsteher und Brüdern herzlich begrüßt. Der Vorsteher hat schon im Vorfeld gebeten, dass die Sänger den dortigen Chor unterstützten. Das haben wir gerne getan und fühlten uns unter den Sängern wie zu Hause. Ein Priester begann seinem Predigtbeitrag mit: „Wow.!“ So angetan war er von dem kraftvollen Gemeindegesang und des Chores. “Highlight” unserer Reise. Nach der Rückkehr ins Hotel saßen wir noch zusammen und ließen die vergangenen Tage Revue passieren
Es wurde viel gebetet und unsere Gebete wurden erhört.
Es war eine wunderschöne Reise, wir hatten viel Sonne, aber keine Hitze wie in den letzten Wochen.
4. Tag: Lindau – Heimreise
Die Koffer waren schon gepackt, denn nach dem Frühstück ab 6:30 Uhr hieß es um 7:45 Uhr Koffer verladen und Abfahrt nach Hause mit einem Abstecher nach Lindau Insel. Auf dem Parkplatz an der Inselhalle trafen wir mit dem ehemaligen Vorsteher von Lauterbach Hirte i.R. Peter Pinsdorf, seiner Frau Gerda und Mutter Anneliese zusammen, die jetzt in Lindau wohnen. Anneliese ist früher oft mit uns Senioren gefahren. Da war die Freude groß. Lindau, mit dem einzigartigen und Blumen geschmücktem Ufer, der historischen Altstadt vor der Kulisse der Alpen, lädt mit ihren Gassen und Geschäften zu einem Bummel ein. Die Hafeneinfahrt von Lindau gilt als die schönste Hafeneinfahrt am ganzen Bodensee.
Um 11:30 Uhr begann die Heimreise mit einigen kurzen Pausen in der Raststätte Lonetal und die letzte in der Raststätte Rhön. Sehr dankbar für das Erlebte in der harmonischen Gemeinschaft und voller Freude kehrten wir abends wieder in die Heimat zurück.
„Gott loben und danken“.
Das können wir Senioren,
wir haben um das schöne Wetter gebetet
und können nur danken, dass alles so schön wurde.
Wir können zurückblicken auf eine unvergessliche Reise
und allen erzählen, wie schön es war.
Danke noch an Gerald, der uns sicher gefahren hat
und mit seinem Wissen viel zum guten Verlauf beigetragen hat
22. Juli 2025
Text:
Angelika Klebe
Fotos:
Wolfgang Hohlfeld,
Angelika Klebe
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