Am Sonntag, dem 22. Februar 2026, waren die Kinder mit Eltern und Betreuern nach Sontra zum Kindergottesdienst eingeladen. Man traf sich bereits um 10 Uhr, um sich an verschiedenen Stationen auf das Gottesdienstthema einzustimmen. Es ging um die "Wunder Jesu". Der Gottesdienst begann um 11 Uhr.
Priester Steffen aus der Gemeinde Waldkappel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Joh. 20, Vers 30 und 31 zugrunde: Noch viele Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.
In kindgerechter Weise sprach Priester Steffen die jungen Glaubensgeschwister an und fragte sie nach den "Wunderstationen", die die Kinder vor dem Gottesdienst besucht hatten. Die Kinder nannten einige Beispiele: So konnte Jesus über das Wasser gehen, er heilte Menschen, er machte Wasser zu Wein und speiste 5000 Menschen mit ein paar Fischen und zwei Broten.
Diese Wunder an sich sind ja schon etwas Tolles, aber sie haben uns auch heute etwas zu sagen. Als Jesus Wasser zu Wein machte, sagte der Schankmeister: Seht her, andere geben zuerst den guten Wein und später, wenn alle schon leicht angetrunken sind, kommt der billige Wein auf den Tisch, dass aber ist der beste Wein, den ich je gekostet habe.
Jesus hat also mehr getan als nötig, er hat nicht nur aus Wasser Wein gemacht, sondern sogar einen sehr guten Wein. So schenkt er uns auch heute mehr als nötig.
Zu dem Beispiel, dass Jesus einen Gelähmten heilte, sagte Priester Steffen: Auch wir fühlen uns manchmal gelähmt, haben vielleicht etwas falsch gemacht und schaffen es nicht, uns zu entschuldigen. Da brauchen wir manchmal einen Stups. Oder - wie Diakonin Lena aus Melsungen in ihrem Predigtbeitrag ausführte - wir beobachten, wie zwei sich streiten oder einer ungerecht behandelt wird. Stehen wir dann nicht wie gelähmt daneben, sondern handeln wir.
Priester Christian aus der Gemeinde Hessisch Lichtenau ging noch auf das Wunder der Speisung der 5000 ein. Dieses Wunder geschah nicht, weil Jesus mal beweisen wollte, wie viel Kraft in ihm steckt. Der Antrieb für all seine Wunder war die Liebe zu den Menschen.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch einen Chor, den alle Beteiligten bildeten, sozusagen ein "Kinder-Eltern-Betreuer-Chor".
3. März 2026
Text:
Stefanie Hugo
Fotos:
Stefanie Hugo
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