Fulda. Apostel Gerd Kisselbach feierte am Sonntag, 30. März 2025, den Gottesdienst. Einem Siberhochzeitspaar wurde der Segen gespendet und zwei Kinder und ein Erwachsener empfingen das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Grundlage der Predigt bildete das Bibelwort aus Philipper 1, 9: "Und ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung." Apostel Paulus begann den Brief an die Gemeinde Philippi mit dem Segenswunsch "Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!" Diesen Wunsch richtete Apostel Kisselbach aktuell an die Gemeinde Fulda. Es gehe auch heute im Gottesdienst wieder um den Blick auf Gott. Nicht nur eine Tradition, aber eben doch eine schöne Gewohnheit der Christen und eben auch eine schöne Tradition sei es für Christen, sonntags Gott im Gottesdienst zu begegnen. Im Gottesdienst gehe es darum, die Beziehung zu Gott zu stärken; er habe uns zuerst geliebt; er sei der Ursprung für alles.
"Ich danke meinem Gott,..."
Neben dem Dank des Silberhochzeitspaares für 25 Ehejahre brächte jeder Gottesdienstteilnehmer noch seinen persönlichen Dank im Gottesdienst mit ein.
Liebe muss sichtbar werden
Apostel Kisselbach stellte die Frage an das Silberpaar: "Was hat euch zusammengeführt?" Er habe beim persönlichen Gespräch im Seelsorgebesuch gefühlt, dass es Gefühle und Liebe waren, die die beiden zueinander geführt hätten. Die Gemeinde schmunzelte daraufhin, worauf Apostel Kisselbach feststellte: "Da gibt es gar nichts zu lachen."
Doch es blieb nicht bei verborgenen Gefühlen und Emotionen. Die Liebe habe sich bei den beiden entwickelt und sei sichtbar geworden. "Du hast deine Bianca nicht versteckt, lieber Stefan, sondern es wurde sichtbar, dass ihr beide ein Paar seid." so der Apostel.
Gottes Liebe sei nichts Theoretisches, nichts Theologisches, sondern sie werde sichtbar in Jesus Christus. Heute zeige sich die Liebe Gottes in der Spendung der Sakramente und lasse sich im Alltag erleben. Das offenbare sich demjenigen, der mit offenen Augen durch die Zeit gehe. Der Gottesdienst mache uns immer wieder die Liebe Gottes bewusst.
Liebe muss wachsen
Apostel Kisselbach erzählte, dass er sich als kleiner Knirps wünschte zu wachsen. Sein Wunsch wäre es gewesen so groß wie seine 1,69 Meter große Mama zu werden: Sie hatte ihm versprochen, wenn du so groß bist wie ich, bekommst du ein Geschenk. Die Größe seines Vaters von 1,85 Meter habe er knapp verfehlt.
Die Gemeinde forderte er auf, im Verhältnis zu Gott zu wachsen.
Bei dem Silberhochzeitspaar sei es so gewesen, dass sich aus einem romantischen Gefühl füreinander eine Liebe entwickelte, die reicher wurde an Erkenntnis und Erfahrung.
Liebe wächst aus der Erkenntnis heraus
Der Prophet Asaf hatte Probleme damit, dass es den Gottlosen besser ging als ihm, der Gott treu diente (Vgl. Psalm 73). "Geht es uns Christen nicht manches Mal auch so?" fragte Apostel Kisselbach die Gemeinde. Eine Lösung für diesen Konflikt biete die Erkenntnis aus jedem Gottesdienst, dass Gott mehr geben wolle als ein glückliches sorgenfreies Leben. Ihm ginge es immer darum, die ewige Gemeinschaft mit ihm zu schenken.
Liebe wächst mit der Erfahrung
Erfahrung könne man nicht im Internet bestellen, so der Apostel. Erfahrung bekomme man im Leben, wie das kleine Mädchen, was bei starken Turbulenzen ruhig und gelassen im Flugzeug gesessen habe im Gegensatz zu den anderen Passagieren, die in Panik gerieten. Auf die Frage am Flughafen, was sie so ruhig habe bleiben lassen, antwortete das Mädchen: "Mein Papa sitzt als Pilot im Cockpit. Ich vertraue ihm, er bringt das Flugzeug sicher ans Ziel!" Wenn wir genau hinschauen, erleben wir in vielen kleinen Dingen den Beistand unseres himmlischen Vaters.
Erfahrung wachse mit dem Bekenntnis zu Jesus Christus. Erfahrung wachse auch in der Arbeit; gemäß des Jahresmottos "Es ist Zeit, Gutes zu tun!" gelte es die Nächstenliebe einzusetzen und mit Gott zu arbeiten. Erfahrung wachse auch in der Nähe und der Gemeinschaft mit Gott. Wir wollen als Christen trotz schwieriger Zeitumstände auf ewig bei Gott sein.
Apostel Kisselbach spendete das Sakrament der Heiligen Versiegelung und den Segen zur Silberhochzeit und gab den Silberpaar das Bibelwort aus 1. Thessalonicher 5, 16-18 mit auf ihren weiteren Lebensweg: "Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch."
Festzuhalten bleibt auch, dass mit diesem Gottesdienst die Bild- und Tonübertragungen aus der Gemeinde Fulda gestartet sind, was bei den kranken Glaubensgeschwister große Freude ausgelöst hat, nun Gottesdienste aus der eigenen Gemeinde miterleben zu können.
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