Fulda. Zwei junge Glaubensgeschwister aus der Rhön traten nach einem Jahr Konfirmandenunterricht vor den Altar, um ihr Gelübde vor Gott und der Gemeinde abzulegen. Gemeindevorsteher Priester Mario Becker feierte seinen ersten Konfirmationsgottesdienst mit dem Bibelwort aus Matthäus 10, 32.
Christus kennengelernt.
Der Katechismus der neuapostolischen Kirche beginnt mit den Worten: "Der christliche Glaube ist darauf angelegt, sich anderen mitzuteilen." Christsein lässt sich nicht "im Geheimen leben", sondern hat hat immer auch eine Wirkung nach außen.
Priester Mario Becker fragte zu Beginn des Gottesdienstes die beiden KonfimandInnen nach prominenten SportlerInnen aus den Bereichen Tennis und Tischtennis. Hintergund sind die Hobbies der beiden jungen Menschen, die sich auch im Blumenschmuck am Altar widerspiegeln.
Jemanden bekennen könne man dann, wenn man ihn zunächst kennengelernt habe. Im Gegensatz zu den berühmten SportlerInnen, die den beiden KonfirmandInnen nicht persönlich bekannt seien, hätten sie Jesus Christus an besonderen kirchlichen Festtagen, im Gottesdienst und in persönlichen Glaubenserlebnissen kennengelernt.
Christus bekennen in der Beziehung zu Gott und dem Nächsten
Im Befolgen der Gebote Gottes könne man Jesus Christus im täglichen Leben ein Gesicht geben. Priester Becker ermutigte die KonfirmandInnen sich in der Liebe zu Gott und dem Nächsten finden zu lassen. Im Gegenzug versichere Jesus Christus sein Liebe und Zuneigung zu den jungen Glaubensgeschwistern.
Hineinwachsen in die Bekenntnis zu Christus
Zur Co-Predigt rief der Gemeindevorsteher einen der Konfirmandenlehrer, Priester Stefan Werner. Göttliche Heilshandlungen seien eigentlich nicht Situationen im menschlichen Leben vergleichbar. Jedoch fühle sich die Konfirmation für die jungen Menschen in etwa wie das Ablegen der Führerscheinprüfung an. Mit der Lizenz zum Führen eines Kraftfahrzeugs in der Hand sei man noch kein erfahrener Autofahrer. Im Gegenteil seien die ersten Fahrten ohne Fahrlehrer eher von Unsicherheit geprägt. Die KonfirmandInnen ermutigte er, sich in der Gottseligkeit zu üben und damit im Bekennen ihres Glauben selig zu werden (Römer 10, 10).
Licht Jesu Christi
In seiner Ansprache zur Segenshandlung verwies Priester Becker auf das göttliche Licht in Jesus Christus. Dieses scheine uns, anknipsen müssten wir es jedoch selbst. Nach dem Aufsagen des Gelübdes und der Segensspendung feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl, zu dem auch die Gäste der KonfirmandInnen eingeladen wurden.
Nach dem Schlussgebet und -segen gab der Vorsteher den KonfirmandInnen und ihren Gästen den Wunsch mit auf den Weg, trotz des bewölkten Himmels den Tag in einer fröhlichen Feier weiter zu genießen.
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