"Lasst uns Raum für den Herrn in unseren Herzen schaffen!" So lautete die Botschaft des diesjährigen Weihnachtsgottesdienstes. Der stellvertretende Bezirksvorsteher, Priester Daniel Kopp, war zum kirchlichen Hochfest in seiner Heimatgemeinde eingekehrt und feierte mit gut 80 Gläubigen aus Nah und Fern das Geburtsfest des Heilands Jesus Christus.
Gleich zu Beginn versetzte der Kinderchor mit dem Lied „Fröhliche Weihnacht überall all“ die Anwesenden in freudige, weihnachtliche Stimmung. Im Anschluss trugen Johanna und Matteo die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vor. Ein besonderer Augenblick, denn erstmals trugen Kinder die Bibellesung zum kirchlichen Hochfest vor. Momente, die die Gemeinde besonders berührten.
Priester Kopp bedankte sich für die Vorträge und hob den Mut der Vortragenden hervor. Er griff zwei Gedanken aus der Weihnachtsgeschichte heraus. Zunächst ging er auf die Worte „Fürchte dich nicht" ein. In einer Zeit, in der vieles ins Wanken gerate, könne jeder Gläubige die Sicherheit mitnehmen, dass Jesus in jeder Lebenssituation bei uns ist.
„Es war kein Raum in der Herberge", sodass Jesus in einem Stall geboren und in eine Futterkrippe gelegt werden musste, nahm Priester Kopp den zweiten Impuls auf und übertrug ihn ins Heute.
„Wir wollen darauf achten, dass Jesus in unserem Herzen immer Platz findet", nicht nur zeitweise, sondern immer und nicht nur ein kleines Eckchen, sondern den zentralen Platz.
Gottes Liebe zu den Menschen erwidern
„Weihnachten, dass Fest der Liebe Gottes und Jesus zu den Menschen“. Es sei Gottes Wille, dass der Mensch in Gemeinschaft mit ihm lebe. Durch den Sündenfall sei diese Gemeinschaft verloren gegangen. Durch Jesu Opfertod am Kreuz wurde sie wieder möglich. „Das Gott in Jesus Mensch wurde und für die Menschen gestorben ist, ist Ausdruck seiner Liebe, die nie aufhören wird.“
„Lasst uns diese Liebe erwidern“, so die Aufforderung an die Gemeinde. Dabei sei neben der Fürbitte die praktische Hilfe für den Nächsten, wie sie der barmherzige Samariter geleistet hat, Ausdruck gelebter Liebe, und zwar ohne lange zu fragen oder sich seiner Tat zu rühmen. „Er hätte nicht lange gepostet, was er Gutes getan hat. Er hat die Not gesehen und gehandelt.“
Das gemeinsame Schlusslied unterstrich die Predigt treffend:
Ich bete an die Macht der Liebe!
der Kinderchor der Gemeinde Lauterbach
25. Dezember 2025
Text:
Hans-Jürgen Röhr
Fotos:
Stephan Talkenberger
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