Priester Thomas Kimmel ist neuer stellvertretender Bezirksvorsteher im Bezirk Hersfeld-Lauterbach. Bezirksapostel Stefan Pöschel ernannte ihn während des Jahresabschlussgottesdienstes im Wartenberg-Oval, Angersbach. Mit der Ernennung konnte zeitnah die Lücke in der Bezirksleitung verzäunt werden, die durch die Ruhesetzung des Bezirksevangelisten Jörg Hoffmann im vergangenen Oktober entstanden war. An der Seite des Bezirksältesten Reiner Imhof dienen der Bezirksevangelist Thomas Hugo, Priester Daniel Kopp und Priester Thomas Kimmel den 15 Gemeinden im großen Flächenbezirk.
Bezirksapostel Stefan Pöschel dankte dem Vorsteher der Gemeinde Friedewald, dass er gemeinsam mit seiner Frau Ja zu der zusätzlichen Aufgabe in der Bezirksleitung gesagt hat. „Die Gemeinde, deren Vorsteher du bleibst, wird keinen Mangel haben, sondern es wird sich für alle zum Segen auswirken“. Der Bezirksapostel gab dem stellvertretenden Bezirksvorsteher als Aufgabe mit, als Vertrauter und Freund im Kreis der Vorsteher und Geistlichen in den Gemeinden zu wirken, in besonderen Situationen ins intensive Gebet, um göttliche Hilfe und Wegweisung zu gehen und Impulse für Neues zu geben. Für die neue Aufgabe wünschte er Priester Kimmel Gottes Segen und Frieden.
Zum Gottesdienst im Wartenberg-Oval hatten sich Mitglieder aller 15 Gemeinden versammelt. Eine Übertragung erfolgte per IPTV zu Kranken und – aufgrund der Entfernung auch in die Gemeinde Eschwege.
Vergiss nicht, was Gott Gutes getan hat
Die Predigt von Bezirksapostel Pöschel stand unter Worten aus dem 103. Psalm: „Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Vers 2).
Das Jahresende biete die Gelegenheit Bilanz zu ziehen und sich zu fragen, was man erreicht habe, was auf der Haben- und was auf der Sollseite steht. Dabei sei das Jahr 2025 für jeden anders verlaufen. Der eine könne auf ein erfolgreiches und gesundes Jahr schauen, der andere habe ein sehr schwieriges Jahr mit Misserfolgen und Krankheit durchlebt.
„Das Bibelwort fordert uns auf, nie zu vergessen, was Gott uns Gutes getan hat und immer wieder tut, ganz gleich, in welcher Situation wir stehen. Gott ist bei uns, schenkt sein Wort, seine Gnade und wir dürfen Heiliges Abendmahl feiern.“
Der Jahreswechsel bedeute nicht, die Hände in den Schoß zu legen. „Wir bereiten uns weiter auf die Wiederkunft Christi vor, laden gerne zum Erleben der Gemeinschaft in die Gottesdienste ein und helfen dort, wo wir Not sehen.“
Bischof Sascha Tümmler vorgestellt
Erstmals nach seiner Ernennung vor 4 Wochen war Bischof Sascha Tümmler im Bezirk. In seinem Predigtbeitrag stellte er heraus, dass Gott loben mit Begeisterung positiv in unserer Umgebung wahrgenommen wird und Sicherheit geben kann.
Bezirksältester Thorsten Junk aus Marburg forderte in seinem Predigtbeitrag dazu auf, zu tun, was gepredigt wird. Er habe die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt zu prüfen, was man von den Zielen am Jahresanfang erreicht hat. Bei genauem Hinsehen oft mehr als gedacht.
Dank für jeden Dienst
Im Blick auf das Jahresmotto: „Es ist Zeit, Gutes zu tun“ dankte der Bezirksapostel allen für ihr Wirken in der Gemeinde und am Nächsten.
Besonders dankte er den Kindern, die ihn vor Beginn des Gottesdienstes mit den Liedvorträgen „Wie groß ist Gottes Liebe“ und „Ein Licht geht uns auf“ im Hallenfoyer empfangen hatten.
links Bez.-Ap. Stefan Pöschel, daneben Stellvertreter Bez.-Vorsteher Thomas Kimmel
29. Dezember 2025
Text:
Hans-Jürgen Röhr
Fotos:
Stephan Talkenberger
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