Apostel Gerd Kisselbach feierte am 25. August den Sonntagsgottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Lauterbach. Aus sechs Gemeinden des südlichen Kirchenbezirks waren 230 Gläubige vor Ort. Darüber hinaus verfolgten Teilnehmende an mehr als 60 IPTV und Telefonempfangsstellen den Gottesdienst. Gemeinsam erlebten sie die Predigt, die Spendung des Sakraments Heilige Versiegelung an ein Kleinkind und die Segensspendung an ein diamantenes Hochzeitspaar und feierten Heiliges Abendmahl. Der gemischte Chor und das Bezirksorchester setzten den musikalischen Rahmen.
Gott – die Konstante im Leben
„Die mit Tränen säen werden mit Freuden ernten!“ Diesen Impuls, den der gemischte Chor zu Beginn des Gottesdienstes in die Gemeinde trug, griff Apostel Kisselbach auf. „Jeder von uns hat beides schon erlebt. Zeiten der Freude und des Erfolgs auf der einen Seite und Krankheit, Trauer Schmerzen und Misserfolge auf der anderen.“ Diesem Auf und Ab des Lebens setze der Apostel eine Sicherheit entgegen: „Gott ist die Konstante in unserem Leben, der um jede Lebensphase weiß. Er schenkt seine Hilfe.“ Er forderte die Gläubigen auf, Gott Dank zu sagen.
„Gründe dafür finden wir, wenn wir darüber nachdenken, was Gott tut“
Christsein im Alltag
Apostel Kisselbach predigte über Worte aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 13, Vers 21:
„Und der Herr zog vor ihnen her, am Tag in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.“
„Gott führte das Volk Israel auf seiner Wanderung nach Kanaan, versorgte es und stellte sicher, dass das verheißene Land erreicht werden konnte“, so erläuterte er zunächst den Kontext, um die Geschichte anschließend ins Heute zu übertragen.
„Ziel des Christsein ist, in die ewige Gemeinschaft mit Gott zu kommen. Dazu hat Christus das Evangelium gegeben und aufgefordert, danach zu leben.“ Gott habe auf der Wüstenwanderung das Volk Israel mit Manna jeden Tag versorgt. Heute biete Gott durch die Wortverkündigung und Sakramentspendung die Versorgung jedem Gläubigen an. Es sei die Aufgabe des Christen, im Alltag nach dem Evangelium zu leben, machte der Apostel deutlich.
Bezirksevangelist Jörg Hoffmann unterstrich in seiner Co-Predigt die Gedanken und betonte die Bedeutung der Gottesdienste für die Glaubensstärkung.
Besonderes Gebet zum Schulbeginn
Nach der Feier der Sakramente und der Segensspendung zum Ehejubiläum wandte sich Apostel Kisselbach an die Kinder.
Einschulung, Klassen- oder Schulwechsel seien ganz besondere Tage im Leben der Kinder, die unterschiedliche Empfindungen und Gefühle auslösen. Bei dem einen Freude und Spannung, bei anderen vielleicht sogar Angst.
„Ich lade ein, im Gebet besonders für die Kinder eintreten und um gesegnetes und erfolgreiches Schuljahr für sie zu bitten.“
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