Am 05. Juli 2025 - einen Tag vor dem Entschlafenengottesdienst, trafen sich die Geschwister der Gemeinde am Parkplatz des Friedwaldes in Lauterbach. Anlaß war eine vorbestellte Führung durch den Wald. Auch wurde eine Andacht gehalten. Damit sollte eine ganz besondere Verbindung für den Entschlafenengottesdienst erfolgen.
Zur Einstimmung auf den Entschlafenengottesdienst hatten einige der Geschwister eine Führung durch den Friedwald organisiert. Dieser liegt im Gebiet der Stadt Lauterbach und existiert seit dem Jahr 2007.
Die Führung erfolgte qualifiziert von dem zuständigen Förster, Herrn Hans-Jürgen Schmidt.
Zum Ende der etwa 70-minütigen Führung, hat Schwester Anna-Carina Kopp die Anwesenden zu einer Andacht eingeladen. Schwester Kopp betrachtete in Ihren Ausführungen den Wald mit den zahlreichen Bäumen und Pflanzen und deren Wurzelwerk als Sinnbild für den Entschlafenen GD
So wie die Bäume in diesem Friedwald miteinander verwurzelt sind, so dürfen wir glauben, dass auch wir als Seelen in und durch Jesus Christus verbunden sind.
Durch seine Liebe sind wir miteinander verbunden, mit denen, die jetzt neben uns stehen und mit den Seelen, die bereits in der Ewigkeit sind.
Die Wurzeln sind für uns unsichtbar unter der Erde verflochten und geben so den Bäumen den notwendigen Halt. Der Wald in seiner Vielfältigkeit aber auch Einzigartigkeit bildet damit einen festen Verband. Er strotzt weitestgehend den Unbilden der Natur. Wir stellen uns vor, dass sich unter unseren Füßen ein Netz befindet. Fein verzweigte Wurzeln, eng miteinander verbunden. Manche tief und kräftig, andere flach oder noch fast zerbrechlich, sie müssen noch stark werden und wachsen, so wie in einer Gemeinde. Jede Seele sollte die Liebe Jesu finden und darin geborgen sein. Dafür müssen wir beten - so Schwester Kopp.
Schwester Kopp beschrieb auch die Zerbrechlichkeit des Lebens. Manche Wurzel hat keinen Halt gefunden. Manche Seele keinen Frieden und keine Vergebung.
Es folgte noch eine Lied aus dem Repertoire der Taizé Bewegung. Eine Vertonung der Bibelverse Joh 3, 16 (....auf das alle die an ihn Glauben, das ewige Leben haben). Sowie aus Matth 11, 28-30 (kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.....).
Es folgte ein Moment der Stille sowie ein Gebet unseres Vorstehers, Hirte Frank Weller.
Zum Abschluss trafen sich die Geschwister noch in einer Pizzeria des Nachbarortes, in Frischborn
6. Juli 2025
Text:
Stephan Talkenberger
Fotos:
Stephan Talkenberger
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
